Amerikanische Sanktionen werden wahrscheinlich den Import von russischem Öl nach Ungarn und in die Slowakei stoppen

Die US-Sanktionen, die am 21. November in Kraft treten, könnten ein entscheidender Schritt im Kampf gegen die europäischen Importe von russischem Öl sein. Nach Angaben von Experten und Quellen von Politico werden die Sanktionen vor allem Ungarn und die Slowakei betreffen.

Die Maßnahmen des US-Finanzministeriums könnten zu einem vollständigen Importstopp führen, da keine Bank in Europa Transaktionen mit Unternehmen durchführen wird, die auf der Sanktionsliste stehen.

Der slowakische Vertreter für Politico erklärte, dass die Slowakei im Falle der Einführung von Sanktionen wahrscheinlich die Vereinigten Staaten um eine Ausnahmegenehmigung bitten würde. Die ungarische Diplomatie hat bisher nicht auf die Fragen reagiert.

Die Europäische Union hat am Donnerstag das 19. Sanktionspaket verabschiedet, das strengere Maßnahmen gegen Rosneft vorsieht und auch ein Transaktionsverbot für Lukoil in Betracht zieht. Gleichzeitig hat sie die Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten im Schengen-Raum eingeschränkt.

Russland analysiert derzeit die neuen Sanktionen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union und plant, entsprechend seinen Interessen darauf zu reagieren.

(sie)