Nach russischem Luftangriff in Kiew werden Verletzte gemeldet, darunter auch Kinder
Bei einem russischen Nachtangriff auf Kiew wurden 14 Menschen verletzt, darunter vier Kinder. Nach Angaben der Militärverwaltung der ukrainischen Hauptstadt erhalten alle Verletzten medizinische Hilfe, einige mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Angriff beschädigte zwei Wohnhochhäuser, aber es ist unklar, ob es sich um einen direkten Treffer oder um die Auswirkungen von Trümmern zerstörter Raketen handelte.
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko machte keine näheren Angaben. Der Alarm dauerte etwa anderthalb Stunden, bis er um etwa 00:30 Uhr GMT von der Luftwaffe aufgehoben wurde. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht bekannt.
Beide Konfliktparteien behaupten, dass sie keine Zivilisten angreifen, aber die Realität des Krieges, den Russland im Februar 2022 entfesselt hat, zeigt das Gegenteil – es sind die Zivilisten, die am meisten leiden.
(reuters, lup)