Trump will, dass China den Druck auf Russland erhöht – und zeigt sich offen für ein Treffen mit Kim Jong-un

Die Vereinigten Staaten und China bemühen sich vor dem geplanten Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping erneut, die Spannungen zu verringern und den fragilen Waffenstillstand wiederherzustellen.

In Kuala Lumpur trafen sich im Rahmen des ASEAN-Gipfels Vertreter beider Länder, um den Boden für Gespräche zu bereiten, die nicht nur die bilateralen Beziehungen, sondern auch das globale Machtgleichgewicht beeinflussen könnten.

Trump warnte vor neuen 100-prozentigen Zöllen als Reaktion auf die chinesischen Exportbeschränkungen für seltene Erden. Zugleich kündigte er an, beim Gipfel auch die Themen Taiwan, US-Soja, den Fall Jimmy Lai sowie den Krieg in der Ukraine anzusprechen – und forderte China auf, den Druck auf Russland zu erhöhen.

Der US-Präsident zeigte sich zudem offen für ein Treffen mit Kim Jong-un und räumte ein, dass Nordkorea de facto eine Atommacht sei. Er erinnerte daran, dass sie sich während seiner ersten Amtszeit dreimal getroffen, jedoch keine wesentlichen Ergebnisse erzielt hätten.

Analysten warnen, dass das derzeitige Gleichgewicht zwischen den USA und China äußerst zerbrechlich ist. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohe eine weitere Eskalation durch Zölle, Technologietransfers und strategische Rohstoffe.

(reuters, lup)