Die israelische Armee behauptet, einen gezielten Angriff im Zentrum von Gaza durchgeführt zu haben
Die israelische Armee gab am Samstag bekannt, dass sie im Zentrum von Gaza einen gezielten Angriff auf eine Person durchgeführt habe, die angeblich einen Angriff auf israelische Truppen geplant habe. Laut Tel Aviv handelte es sich um ein Mitglied des Islamischen Dschihad, doch die palästinensische Seite wies diese Behauptungen als irreführend zurück.
Eine Drohne traf ein Fahrzeug, das daraufhin in Brand geriet, wobei vier Menschen verletzt wurden – ohne bestätigte Todesopfer. Zeugen berichteten auch von Beschuss der östlichen Stadtteile durch israelische Panzer.
Trotz eines mehr als zweijährigen, von den USA unterstützten Waffenstillstands dauern sporadische Angriffe und gegenseitige Vorwürfe wegen Verstößen gegen diesen an.
Überraschend ist auch die Entscheidung Israels, ägyptischen Vertretern die Einreise in den Gazastreifen zu gestatten – angeblich um nach den Leichen von Geiseln zu suchen, die während des Angriffs der Hamas im Oktober 2023 gefangen genommen wurden.
In der Enklave befinden sich noch immer die Überreste von 13 entführten Personen.
Das Büro des israelischen Premierministers hat sich zu den Vorfällen bislang nicht geäußert.
(reuters, lup)