In Paris beginnt der Prozess gegen zehn Personen wegen Cybermobbing gegen Brigitte Macron

In Paris hat am Montag der Prozess gegen zehn Personen im Alter von 41 bis 60 Jahren begonnen, die wegen Cybermobbings gegen die französische First Lady Brigitte Macron angeklagt sind.

Acht Männer und zwei Frauen sollen in sozialen Netzwerken böswillige Beiträge über Macrons Geschlecht und sexuelle Identität verbreitet haben – darunter auch die Behauptung, sie sei als Mann geboren. Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu zwei Jahre Haft.

Brigitte Macron hatte die ursprüngliche Beschwerde im August des vergangenen Jahres eingereicht. Diese führte zu Ermittlungen und Festnahmen im Dezember 2024 und Februar dieses Jahres. Im September hatte sie bereits einen Prozess gegen zwei Frauen gewonnen, doch das Berufungsgericht hob das Urteil auf, und der Fall ging bis vor das oberste Gericht. Zudem hat sie in den USA eine Klage gegen die konservative Influencerin Candace Owens eingereicht.

Brigitte Macron ist seit Jahren Ziel von Gerüchten, sie sei als Mann geboren. Der jüngste Vorfall, der sich vor etwa einem Jahr ereignete, wurde von ihrem Kabinettschef Tristan Bomet aufgedeckt. Er erklärte, auf ihrem persönlichen Steuerkonto sei der Name „Jean-Michel alias Brigitte Macron“ aufgetaucht.

(reuters, max)