Märkte warten vor Entscheidungen der Zentralbanken ab

Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone stabilisierten sich am Dienstag, als die Anleger gespannt auf die Entscheidungen der Zentralbanken und die Entwicklung des Handelsabkommens zwischen den USA und China warteten.

Die US-Notenbank Fed dürfte am Mittwoch die Zinsen um 25 Basispunkte senken, während die Europäische Zentralbank (EZB) und die japanische BOJ am Donnerstag entscheiden werden. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen unverändert lässt, da ihr Senkungszyklus wahrscheinlich am Ende ist.

Die Märkte rechnen jedoch weiterhin mit einer Wahrscheinlichkeit von 54 Prozent für eine weitere Senkung bis September 2026. Die Rendite deutscher 10-jähriger Anleihen liegt weiterhin bei etwa 2,6 Prozent, wobei sich die Sorgen der Anleger auf die Inflation und die Fiskalpolitik Frankreichs verlagern.

Die Differenz zwischen französischen und deutschen Anleihen liegt weiterhin bei 80 Basispunkten, was auf anhaltende Spannungen hindeutet. Gleichzeitig dämpfen die Verbraucher ihre Erwartungen hinsichtlich des Preisanstiegs, was es der EZB erleichtern könnte, an ihrem aktuellen Kurs festzuhalten.

(reuters, mja)