Der Ukraine droht der härteste Winter, russische Angriffe zerstören Wärmequellen

Laut der deutschen Zeitung Bild könnte die Ukraine dem härtesten Winter seit Beginn des Krieges entgegenblicken. Russische Streitkräfte zerstören gezielt zentrale Energieinfrastruktur – Kraftwerke, Gasspeicher und Umspannwerke – mit dem Ziel, massive Ausfälle von Wärme- und Stromversorgung zu verursachen.

Nach Bild-Angaben sind bis zu 60 Prozent des Gasnetzes beschädigt. Das Unternehmen Naftogaz wurde wiederholt angegriffen; dessen Chef Serhij Korezkyj warnte, dass Russland nicht nachlassen werde und die Bevölkerung erheblich Energie sparen müsse.

Vertreter Kiews sprechen von der Gefahr eines „katastrophal kalten Winters“. Der Westen reagiert: Deutschland hat beispielsweise einen Beitrag von 450 Millionen Euro zur Wiederherstellung des Energiesektors zugesagt.

Die Heizsaison begann offiziell am 28. Oktober. Am Donnerstag schränkte die Ukraine die Stromversorgung in allen Regionen ein, nachdem Russland einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur gestartet hatte, erklärte Energieministerin Svitlana Hrynchuk.

(lup)