Kim Jong Un: Militärbrüderlichkeit mit Russland wird trotz westlichen Drucks fortgesetzt
Der nordkoreanische Führer Kim Jong Un erklärte bei der Einweihung eines Denkmals zu Ehren nordkoreanischer Soldaten im russischen Kursk, dass die militärische Brüderlichkeit mit Russland „kontinuierlich voranschreiten“ werde. Er betonte, dass weder die „Dominanz noch die Tyrannei“ des Westens die Beziehungen zwischen beiden Ländern schwächen könnten.
Nach Angaben aus Kiew und Seoul hat Nordkorea bereits mehr als 10.000 Soldaten sowie Artilleriemunition und Raketen nach Russland geschickt. Im Gegenzug soll das Land wirtschaftliche und technologische Unterstützung erhalten.
Südkoreanische Geheimdienstkreise berichten, dass an der Front etwa 2.000 Nordkoreaner gefallen seien.
Diese symbolische Rede erfolgt zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump den Druck auf den Kreml erhöhen wollen. Der US-Präsident hat neue Sanktionen gegen die beiden größten russischen Ölkonzerne verhängt.
Trump kündigte außerdem eine Reise nach Südkorea an.
(reuters, est)